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Das richtige Handy für Ihre Anwendungen
 

HandyMit jedem Neuvertrag mit Ihrem Provide oder bei jeder Vertragsverlänferung stellt sich die Frage immer auf's Neue: Welches Gerät soll man nehmen?

Und wer die Wahl hat, hat die Qual! Die Auswahl an Geräten und Herstellern scheint von Woche zu Woche mehr zu werden und scheinbar jeder will den anderen mit noch mehr (sinnvollen) Funktionen übertreffen.

Wie also sollten Sie sich entscheiden?

Im Folgenden wollen wir Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe zur Auswahl des passenden mobilen Endgerätes an die Hand geben.

Grundsätzlich hängt natürlich die Auswahl eines Handys vom jeweiligen Einsatz und dem Anspruch des Anwenders an Individualität und Ausdruck des persönlichen Lebensstils ab. Daher ist klar, dass sich das Smartphone eines Vertriebsmitarbeiters im Aussendienst rein optisch von dem Lifestyle-Modell eines Art Directors einer Werbeagentur unterscheiden wird.

Dennoch gibt es neben den reinen Äusserlichkeiten handfeste Kriterien zu Entscheidungsfindung:

Multimedia-Funktionen

Wie wichtig bzw. erforderlich sind Ihnen MP3-Player, Video-Player und eine Kamera? Bedenken Sie, dass manche Ihrer Kunden Ihnen vielleicht den Zugang verwehren, wenn Sie ein Kamera-Handy dabei haben. Das generelle Risiko der Spionage ist in manchen Wirtschaftsbereichen sicherlich nicht von der Hand zu weisen.
Viele Hersteller bieten günstige Handy gerade im Segment für Multimedia-Fetischisten - als Profi sollten Sie hier vielleicht doch besser zu einem anderen Gerät greifen.

Anwendungen

Grundsätzlich sollte ein Business-Modell mit vorinstallierten Anwendungen aufwarten. Zusätzlich zu einem E-Mail-Client, der neben SMTP- und POP3- auch das IMAP4-Protokoll unterstützt, sollte eine umfangreiche Kontaktverwaltung (Adressbuch) und ein brauchbarer, leicht zu bedienender Kalender zur Termin-Verwaltung und ~planung von Besprechungen, Aufgaben und Notizen mit an Bord sein.
Zur Bearbeitung von Office-Dokumenten wie Textdokumenten, Tabellenkalkulationen oder Präsentationen ist eine entsprechende Applikation-Suite erforderlich, die diese Dokumente nicht nur anzeigen, sondern auch erstellen/bearbeiten kann.
Ein Browser zur Darstellung von HTML-Dokumenten bzw. zum Surfen im Internet ist heute bereits Standard.

Auch sollten Anwendungen nachträglich und vom jeweiligen Einsatzzweck abhängig nachträglich installierbar sein! Die Liste der Tools ist nahezu endlos, deshalb hier nur ein kleiner Ausshnitt:
PDF-Reader, ZIP-Archiv-Software, Datei-Explorer, Bildbetrachter, Remote Management, Clients für IP-Telefonie, Sicherheitsrelevante Utilities u.v.a.m. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Gerätes darauf, das für dieses Gerät die gewünschten Applikationen verfügbar sind.

Sicherheitsrelevante Applikationen

Es wird immer wichtiger, Ihre Informationen auch auf mobilen Endgeräten zu schützen. deshalb sollte es für Ihr mobiles System neben Viren- und SPAM-Schutz auch Software zur Verschlüsselung der Daten und damit zum Schutz vor unbefugtem Zugriff geben! Selbstredend setzen Sie diese Software dann auch ein!

Schnittstellen und unterstützte Netzte

Tri- und Quadband-Handys sind heute Standard. Wenn Sie viel in aller Herren Länder unterwegs sind, entscheiden Sie sich für Quadband.
GPRS, EGPRS sind ein Muss, UMTS auch, wenn Sie neben der Telefonie Ihr Handy zu einem Grossteil zur Datenkommunikation nutzen.
Dazu gehört natürlich auch WLAN zur Kommunikation in dem firmeneigenen Campus-WLAN ohne weitere Kosten, zur Nutzung von HotSpots in Flughäfen und Hotels etc. und zur möglichen VoIP-Telefonie.
Bluetooth benötigen Sie in der Regel auch und ist meist mit an Bord, allein schon wegen der Verbindung mit einem Headset.
InfraRed-Kommunikation ist heute nicht mehr so interessant und deshalb n.m.E. nicht mehr so von Nöten.

Speicher

Die vielleicht wichtigste Komponente in Ihrem Gerät, weil sie so gerne vergessen wird. Anwendungen und Daten teilen sich den verfügbaren Speicher Ihres Smartphones und wenn Sie viele Adressen, E-Mails mit Anhängen, Textdokumente, Tabellenkalkulationen, Präsentationen, Bilder und MP3- und/oder Videodateien mitnehmen, dann reicht es schnell vorne und hinten nicht mehr.

Einen guten Wert für den internen Speicher haben Sie m. E. mit Speichergrößen ab 60 MB aufwärts. Mit einem internen Speicher ab 75 MB sind Sie bestens gerüstet für eine hohe Zahl von Kontaktdaten und ein umfangreiches Postfach mit vielen Nachrichten und Anhängen sowie einem gut gefüllten Kalender.
Und zusätzlichen Platz gewinnen Sie durch eine Speicherkarte. 256 MB sind gut, 512 MB fast immer ausreichend und 1 GB über jeden Zweifel erhaben.

PDA, Blackberry-Style, Slider oder was?
Handy

Welche "äußere Form" Sie wahren, hängt natürlich von Ihren persönlichen Präferenzen ab. Sie sollten aber bedenken, wie Sie Ihr mobiles Endgerät vorrangig einsetzen und neben der Bedieneroberfläche des Handys auch die Äusserlichkeiten wie Tastatur und/oder Touchscreen mit in die Entscheidung einbeziehen.

Nutzen Sie die meisten Funktionen Ihres Handys und zählen sich zu den Vieltelefonierern, dann ist für Sie sicherlich ein "klassisches" Handyformat mit großem Bildschirm (z.B. ASUS P525 auf Basis Windows Mobile 5.0, Sony P910i, Nokia 7610 o.ä.) eine gute Wahl.

Und wenn Sie es stilvoller mögen, kommt für Sie vielleicht ein Slider in Betracht. Das Nokia E65 zum Beispiel verbindet auf gekonnte Weise Business-Funktion mit Stil.

Bevorzugen Sie Eingaben mit dem Stylus dann sind Modelle mit Touchscreen interessant. Hier haben Sie eine große Zahl an Geräten auf Basis von Windows Mobile 2003/5.0 Phone Edition zur Auswahl. Die Mobilfunk-Provider bieten hier beispielsweise eine weite Range der Modellpalette von HTC an.

Als "Vielschreiber" mit jeder Menge E-Mails, SMS, EMS oder MMS sollten Sie sich SmartPhones mit vollständiger QWERTZ-Tastatur für zügiges Verfassen von Text genauer anschauen. Diese Geräte bieten ausserdem durch ihr breiteres Display eine vorteilhafte Darstellung der Webseiten beim Surfen.
Typische Vertreter sind neben den Blackberry-Modellen, die Palm Treo P6xx-Geräte und z. B. das brandneue Nokia E61. Als Kompromiss zwischen Handy-Klassiker und Tastatur ist eventuell auch das Nokia E70 eine gute Alternative.

Und letztendlich gibt es für den wahren Kommunikationsfreak noch den bewährten Nokia Communicator 9300i, 9500 und aktuell in der Neuauflage als N90 mit großer Tastatur und riesigem Display für Webseite und Tabellenkalkulationen.

Last but not least

Was noch bleibt, ist die Frage nach Push-Mail oder anderer Technologie. Auch wenn es manchmal nach einem Glaubenskrieg aussehen mag, hat Push-Mail m. E. nach einen großen Nachteil, der sich zumindest in zwei Kriterien bemerkbar macht:
Push-mail bedeutet "always on"! Und das heißt für den Anwender zum einen, ein ständig aktiv strahlendes Handy in der Brust- oder Hosentasche zu haben und zum anderen eine extrem kurze Akkulaufzeit in Kauf zu nehmen. Im Vergleich mit Pull-Techniken, bei denen das Smartphone in definierten Zeitabständen beim Sync-Server nachfragt, sind selbst aktuellste Smartphones bei Push-Mail "echt schwach auf der Brust". So beträgt die Standzeit des neuen Blackberry-UMTS-Gerätes gerade mal 165 Minuten - also nicht mal 3 Stunden. Für einen echten Road-Warrior oder mobile Worker bei täglich zwischen 8 und 10 Stunden unterwegs bedeutet dies entweder die Suche nach einer Ladestation bei jeder Gelegenheit oder der Verzicht auf "always on" und manuelles Synchronisieren von Zeit zu Zeit - aber wozu braucht man dann Push-Mail?

Informationen zur Alternatve Teamware Mobile Teamware Mobile

*Eine Übersicht aktuell unterstützter Geräte finden Sie hier.